A-FILMDAT

Benutzerhandbuch für Tester

Referenzstand: v0.4.6 · Datenschema 13

Bevor du anfängst

A-FILMDAT v0.4.6 ist ein Teststand. Deine Daten werden lokal auf deinem Gerät gespeichert. Erstelle regelmäßig unter „Daten“ ein vollständiges JSON-Backup und bewahre es außerhalb des Geräts auf.

1. Was A-FILMDAT macht

A-FILMDAT dokumentiert den analogen fotografischen Prozess: Ausrüstung, konkrete Filme, einzelne Aufnahmen, Planfilmhalter und Entwicklung. Die App versucht wiederkehrende Angaben vorzuschlagen, soll dich aber nicht daran hindern, ungewöhnliche oder noch nicht erfasste Kombinationen zu verwenden.

2. Die vier Hauptbereiche

BereichWofür er gedacht ist
FotografierenGeladene Systeme auswählen und Aufnahmen dokumentieren.
FilmeFilme anlegen, laden, Planfilmhalter bestücken, Entwicklung und Filmstatus verwalten.
AusrüstungKameras, Objektive, Magazine und Filmhalter pflegen.
DatenJSON-Sicherung/Import, CSV-Export, Versions- und Updatefunktionen.

3. Sinnvolle Ersteinrichtung

  1. Lege unter „Ausrüstung“ zuerst die Kameras an, die du tatsächlich verwendest.
  2. Erfasse Wechselobjektive und bekannte Kompatibilitäten. Festobjektive gehören direkt zur entsprechenden Kamera.
  3. Erfasse Magazine/Rückteile und Planfilmhalter als physische, wiederverwendbare Ausrüstung.
  4. Lege unter „Filme“ Filmvorlagen für häufig verwendete Emulsionen und Formate an.
  5. Erstelle danach einen ersten konkreten Film bzw. bestücke einen Planfilmhalter.

4. Kleinbild und direkt geladene Filme

Bei einer Kamera, die Film direkt aufnimmt, wird der konkrete Film mit dieser Kamera geladen. Unter „Fotografieren“ erscheint das geladene System und kann für die nächste Aufnahme ausgewählt werden.

Nach dem Speichern einer Aufnahme schlägt A-FILMDAT die nächste Bildnummer vor. Die Nennkapazität eines Kleinbildfilms ist nur Information; die App beendet den Film nicht automatisch, nur weil eine typische Bildzahl erreicht wurde.

5. Rollfilm mit Magazin/Rückteil

Bei einem Magazin ist das Magazin das Ladesystem des Films. Die tatsächlich verwendete Kamera wird für jede Aufnahme dokumentiert. Dadurch kann derselbe Film bei Bedarf mit unterschiedlichen kompatiblen Kameras verwendet werden.

6. Planfilmhalter bestücken

Ein Doppelplanfilmhalter besitzt die Seiten A und B. Jede Seite enthält einen eigenen konkreten Planfilm. Ein freier Halter kann unter „Filme“ bestückt werden.

  1. Filmvorlage bzw. Filmtyp und Format wählen.
  2. Einen passenden freien Planfilmhalter auswählen.
  3. Seite A, Seite B oder beide Seiten bestücken.
  4. Unter „Fotografieren“ den Halter und die gewünschte Seite auswählen.
  5. Aufnahme dokumentieren und speichern. Der Planfilm gilt danach als belichtet.
  6. Falls die andere Seite geladen und unbelichtet ist, kann A-FILMDAT sie als nächsten Schritt anbieten.
  7. Wenn der Bestückungszyklus beendet ist, den Filmhalter ausdrücklich abschließen.
Wichtig beim Planfilm

„Filmhalter abschließen“ gibt den physischen Halter wieder frei. Die belichteten Planfilme bleiben als eigene Filme erhalten und stehen „Bereit zur Entwicklung“. Entwicklung ist nicht erforderlich, um den Halter freizugeben.

Wird ein Halter später erneut bestückt, entsteht ein neuer Bestückungszyklus. Die historischen Zuordnungen der früher darin belichteten Filme bleiben erhalten.

7. Eine Aufnahme dokumentieren

Je nach Arbeitsweise kannst du nur wenige Kerndaten oder sehr viele Details erfassen. Typische Angaben sind Kamera, Objektiv, Blende, Verschlusszeit, ISO, Datum/Zeit, Motiv, Ort, Licht, Wetter, Stativ/Handhaltung, Filter, Blitz, Notizen und bei Großformat zusätzliche Verstellungen.

Nicht jeder Wert muss ausgefüllt werden. Wenn eine bekannte Auswahl nicht passt, soll ein unbekannter bzw. anderer Wert möglich bleiben.

8. Film abschließen

Das Abschließen beendet die aktuelle physische Belegung. Danach verschwindet das System aus den aktuell fotografierbaren geladenen Systemen und der Film steht für den nächsten fachlichen Schritt bereit.

Bei Planfilm wird der ganze Bestückungszyklus des Halters abgeschlossen. Ist eine geladene Seite noch unbelichtet, warnt A-FILMDAT, damit dieser physische Zustand nicht unbemerkt verloren geht.

9. Entwicklung dokumentieren

Für einen Film können Entwicklungsangaben auch später ergänzt werden, zum Beispiel Datum, Eigenentwicklung/Labor, Entwickler, Verdünnung, Zeit, Temperatur, Bewegung, Stoppbad, Fixierer, Wässerung und Notizen. Nach der Entwicklung kann die Dokumentation weiter ergänzt werden.

10. Archivieren und weiter bearbeiten

Archivieren dient der Ordnung und löscht den historischen Datensatz nicht. Auch ältere Filme und Aufnahmen bleiben Teil der Dokumentation. Stammdaten, die bereits historisch verwendet wurden, sollten eher archiviert als gelöscht werden.

11. Datensicherung und Gerätewechsel

JSON ist das vollständige Sicherungsformat. CSV ist für Auswertung gedacht und ersetzt das JSON-Backup nicht.

  1. Regelmäßig unter „Daten“ ein JSON-Backup exportieren.
  2. Vor Importen, größeren Tests oder Änderungen zusätzlich sichern.
  3. Für einen Gerätewechsel auf dem alten Gerät exportieren und die JSON-Datei auf das neue Gerät übertragen.
  4. Auf dem Zielgerät zunächst den vorhandenen Stand sichern und die Programmversion prüfen.
  5. JSON importieren und anschließend einige Kameras, Filme und Aufnahmen stichprobenartig kontrollieren.
Browserdaten

Lösche Browser-/Website-Daten nicht als normalen Reparatur- oder Update-Schritt. Da A-FILMDAT lokal arbeitet, können dabei Nutzdaten verloren gehen. Erst sichern, dann eingreifen.

12. Was Tester melden sollten

13. Aktueller Testumfang

v0.4.6 / Schema 13 ist der derzeitige Referenzstand. Der Planfilm-Workflow einschließlich Abschluss, Freigabe und erneuter Bestückung eines Halters wurde mit realen Daten getestet. Ebenso wurde ein vollständiger JSON-Datenstand vom PC auf ein Smartphone übertragen und dort erfolgreich importiert.

DX-Unterstützung ist noch nicht Bestandteil dieses Referenzstands und wird als eigenes späteres Thema behandelt.